Unterwegs auf dem Selketal-Stieg
Mit Bahn bis Quedlinburg und Bus bis zum Sternhaus (Gernrode), und zu Fuß nach Harzgerode. Bei sommerlichen Wetter ging es zuerst zur Ruine der alten Heinrichsburg, hier kommt ein Stempel in das Heft Burgen und Schlösser. Weiter durch Mägdesprung zum Carlswerk ein Geisterstempel holen, und weiter am Obelisk vorbei zur Mägdetrappe.
Zur Sage: Eine Riesenjungfrau erwartete in alter Zeit ihre Freundin aus dem Thüringer Wald. Bald sah sie die Freundin in Riesenschritten nahen. Zuletzt trennte sie nur noch die Schlucht des heutigen Selketales. Da aber das Riesenfräulein aus Thüringen ermüdet war, rief sie ihrer Freundin zu, doch über das Tal zu springen. Die Riesin zögerte ein wenig, bis sie einen Bauern auf einem mit Holz beladenen Wagen spotten hörte. Da gab sich die Riesin einen Ruck, packte den Menschen mitsamt der Fuhre als auch den Pferden in ihre Rockschürze und übersprang mit einem gewaltigen Satz das Tal. Auf der anderen Seite angekommen, setzte sie den zutiefst erschrockenen Bauern auf die Erde und ging lachend mit ihrer Freundin weiter. Vom Sprung hinterließ ihr Fuß jedoch einen sichtbaren Abdruck im Felsen.
Dann ging es den Klippenweg weiter zur Freundschaftsklippe und zur Köthener Hütte Alexisbad HWN 195. Es folgt die Pionierklippe mit Blick in das Selketal und der Pioniertunnel. Nun weiter an der Selke entlang, am Adolph-Felsen, der Petruskapelle und den Schwefelstolen vorbei zur Verlobungsurne HWN 177 Alexisbad Harzgerode. Von hier aus am Steinbruch Schneckenberg, ein Geisterstempel für die App holen. Von 2007 bis 2012 war es die Stempelstelle 198. Weiter zum Schloss Harzgerode. Wieder ein Stempel für das Burgenheft, und an der Stadtinfo noch ein "Säckchen" für den Harzgeröder Kugelspass geholt. Nach gute 15 km ging es zum Bus und die Fahrt wieder zurück nach Hause.
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