01.02.2021 Sacrow und Groß Glienicke

Durch alle Ortsteile von Potsdam... Tour 5

Es ging mit dem Bus nach Sacrow, dem einstigen Rittergut. Ein Großteil besteht hier aus Waldfläche, auch als Königswald bezeichnet. Start und Ziel war die Haltestelle Zedlitzberg. Bei -7 Grad ging zum Ufer des Lehnitzsees entlang, da folgt eine Wallanlage, auch Römerschanze genannt, die älteste Wehranlage Europas. Welches auch Theodor Fontane bei seiner Wanderung durch die Mark Brandenburg beschreibt. „Dieses Erdwerk ist der Königswall, im Munde des Volks, wie all dergleichen primitive Festungswerke, die Römer-, Räuber- oder Schwedenschanze geheißen. Ausdrücke, die historisch gar keinen Anhalt geben. Die Bezeichnung Königswall ist übrigens kaum besser.“ Und weiter „Es ist wohl unzweifelhaft ein alter Camp, ein wendischer Lager- oder Verteidigungsplatz aus jenem Jahrhundert her, wo sich Christen- und Heidentum hier bekämpften.“

Es ging ein Großteil am Berliner Mauerweg entlang. Am Ufer an einer Baum Gedenkanlage für die Einheit vorbei, kommt man, im Sacrower Park an einer Römischen Bank vorbei. Mit Blick zur Glinicker Brücke und in den Babelsberger Park. Nun ein Stück weiter befindet sich die Heilandskirche. Zur Havel befindet sich eine Rundbank und ein Steinkreuz. Etwas weiter ist ein Kleingartenanlage und eine Fähre. Durch den Park geht es zum Schloß, das 1773 einst für den schwedischen Generallleutnant Joh. Ludwig von Hordt erbaut. Im Park gibt es eine 1000 jährige Eiche, die 12 m hohe Eiche ist als Naturdenkmal geschützt. Dann ging es weiter zum eher kleinen Ortskern, mit knapp 150 Einwohner. Nun geht es weiter durch den Wald, an den Fuchsbergen entlang. Vom Sacrower Strand ging es nun in den Ortsteil Groß Glienicke.

Entlang am Groß Glienicker See, der von der Berlin-Brandenburgische Grenze durchzogen ist. Auf beide Seiten gibt es ein Badeseen, auf Berliner Seite ist es Kladow. Weiter an der Kirche vorbei in den Gutspark. Hier befinden sich auch Reste der Berliner Mauer, als Gedenkanlage und Eine alte Burgruine. Durch den Wald bis zur L20, hier bin ich den Radweg entlang gelaufen. Nun geht es wieder zurück, vorbei an einer Motor Cross Strecke. Dann die Potsdamer Chaussee entlang und durch den Königswald zurück, und die Tour konnte mit 25 km abgeschlossen werden.

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