01.11.2025 Babelsberg und Klein Glienicke

1. Wanderung "Durch alle Ortsteile von Potsdam"

Bei der Winteraktion vom DVV können Wanderer eigene Strecken einreichen von min. 5 Km bis max. 20 Km für die Kilometerwertung und für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen. Dies ist für meine Teilnehmerkarte die 6 Wanderung.

Der Start zur ersten Wanderung war bei bestem Herbstwetter am Bahnhof Medienstadt Babelsberg. Über die August-Bebel-Straße vorbei am Filmstudio Babelsberg, und der Uni zum Bahnhof Griebnitzsee. Von hier am Hiroshima Platz ging es zum Uferweg am Griebnitzsee. Hier befindet sich auch die Truman Villa, wo im August 1945 die Potsdamer Konferenz statt gefunden hat. Für mich ging es den kleinen Teil am Ufer entlang, der Uferweg ist leider weiterhin im großen Teil gesperrt. Den Mauerweg durch Neubabelsberg, ging es dann rechts entlang über eine Brücke nach Klein Glienicke. Der Ortsteil ist bekannt durch die ehemalige Mauer, da er direkt an Berlin grenzt. Somit ging es hier auch zum schmalsten Punkt der ehemaligen DDR, auch "Blinddarm der DDR" genannt. Erstmals erwähnt wurde der Ort von 1375, hat neben einer Kapelle, ein Friedhof, Schweizer Häuser, viel Wald, Wasser und sogar Alpakas zu bieten. Es ging wieder zur Brücke und über den Teltow Kanal wo sich nun direkt der Park Babelsberg befindet, der Park gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Somit ging es nun in den Stadtteil Babelsberg, es gab gleich ein schönen Blick zur Glienicker Brücke. Es ging am Dampfmaschinenhaus vorbei zum Schloß Babelsberg, das ehemalige Sommersitz des deutschen Kaisers Wilhelm I. und seiner Frau Augusta Erbaut wurde es 1834/35 nach Entwürfe von Karl Friedrich Schinkel, angelehnt an das englische Windsor Castle. Die Parklandschaft gestaltete Peter Joseph Lenne´ und später Hermann von Pückler-Muskau. Es ging gleich weiter zum kleinen Schloß, welches 1833/34 als ehemalige einfaches Gartenhaus errichtet. Es ging zum Hügel des namensgebenden "Gipfels" des Stadtteils Babelsberg. Mit 77 m ü. NHN. befindet sich hier eine Siegessäule, diese wurde als Erinnerung an den gewonnenen Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 aufgestellt. Es ging weiter zum Flatowturm welcher zwischen 1853 und 1856 als Wohnturm erbaut wurde. Bis 1848 befand sich hier eine Windmühle, welche ein Brand zum Opfer fiel. Von hier aus ging es zum Strandbad und um den Kindermannsee herum. Weiter durch den Park bis zum Karl Liebknecht Stadion kurz "Karli" genannt.

Es ging nach Babelsberg Nord zum Friedhof in der Goethestraße. An der St. Antonius Kirche und am Plantagenplatz vorbei zur Friedrichskirche Nowawes am Weberplatz. Es ging nun zum Rathaus und am Bahnhof Babelsberg vorbei zum Lutherplatz und Neuendorfer Anger zur Kirche. Dann ging es über die Großbeerenstraße zum Findling. Ein Stein der durch Gletscher während der Eiszeit seine heutige Lage verdriftet wurde. Es ging nun bis zum Filmpark, was Babelsberg seit 1911 als Filmstandort bekannt macht. Geradeaus ging es nun in das ehemalige Neuendorfer Gelände. Was einst von der Berliner Firma Märkische Lokomotivfabrik Orenstein & Koppel OHG, später als Karl Marx Werk bekannt. Es ging noch an der Katjes Fabrik, dem Medien Campus vorbei zum Bahnhof Medienstadt. Hier am ehemaligen Bahnhof Drewitz war meine Wanderung mit 19 km beendet. Meine Tour auf Komoot.

 

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