19.06.2026 Lutherstadt Wittenberg

Machtvolle Hammerschläge

Luther nagelt am 31.10.1517 mit kräftigen Schlägen 95 Thesen an die Kirchentür der Schlosskirche zu Wittenberg. Seine Hammerschläge finden in ganz Europa Widerhall und ändern die gesellschaftliche Konstellation grundlegend. Anhand der vier UNESCO-Weltkulturerbestätten in der Lutherstadt Wittenberg können Sie den Ausgangspunkt der Reformation an den Originalschauplätzen ganz besonders erleben.

Meine 5. Wanderung für den Luther Pass ging nach der Arbeit, bei 35 Grad los. Vom Hauptbahnhof aus ging es erst Einmal zur Luthereiche am Kreisverkehr in der Lutherstraße. Hier in etwa verbrannte Luther 1520 vor Wittenberge Studenten die päpstlichen "Canonischen Rechte" und die "Exsurge Domine" mit den Worten "Weil du den Heiligen des Herrn gelästert hast, so verzehre dich das ewige Feuer". 1813 fällten die Franzosen die Eiche, jedoch wurde 1839 eine neue gepflanzt. Über den Kurfürstenring ging es an ein Teich vorbei und in den Luthergarten. Durch den Park dann ging es schon zum Schloß Wittenberg. Das wohl bedeutendste Gebäude der Reformation, mit der Thesentür auch die berühmteste Tür der Welt. Jedoch ist es nicht mehr die originale Tür an der Luther seine Thesen schlug. In der Kirche fand Martin Luther und Phillipp Melanchthon haben hier ihre Ruhestätte gefunden. Es ging noch zur Touri Info und weiter durch die Altstadt. Am Marktplatz beim Rathaus gibt es noch Denkmäler für Luther und Melanchthon. Es ging zur Stadtkirche St. Marien, ein Gemälde ist hier zu finden. Es zeigt das letzte Abendmahl mit Martin Luther als einem der Jünger. Weiter zum Martas Hotel für Pilgerstempel zum Mitteldeutschen Lutherweg. Es ging durch ein kleinen Park am Stadtgraben entlang bis zum Wittenberg360. Ein Panorama Museum von Asisi zum Thema Luther 1517 mit einem Riesenrundbild. Hier gab es für den Luther Pass ein weiteren Stempel. Es ging jetzt zum Melanchthonhaus und zum Lutherhaus, hier gibt es auch ein Denkmal seiner Frau Katharina. Von hier aus ging es wieder an der Luthereiche vorbei und zum Bahnhof. Mit zwei neuen Heften ging es nun nach Hause. 

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