

Huy-Fallstein und Freizeitstempelpass
Spontan ein Tag frei, also ab ins nördliche Harzvorland mit dem Begleitheft Huy-Fallstein und den Freizeitstempel Pass.
Früh ging es los mit Bahn und Bus bis nach Lüttgenrode, wo es zur Stötterlingenburg ging. Hier am 992 gegründeten Kloster gab es nun den ersten Stempel. Seinen Namen hatte das Kloster von einer urkundlich nicht nachgewiesenen Burg. Zerstört und verwüstet wurde die Anlage im Bauernkrieg. Für mich ging es nun am Beekgraben entlang, durch Bühne zum Steinbruch Hoppenstedt. Das Naturdenkmal war damals ein Meeresgrund, enthalten sind hier versteinerte Muscheln und andere Meeresbewohner. Ab dem 20 Jahrhundert gab es hier das Kalk- und Mergelwerk. Nach dem Abriss wurde das Gelände der Natur überlassen. Eine ältere Wandergruppe war hier schon am Stempeln, beim nächsten Stempel war ich zu erst da. Als es durch ein Birkenwald zum Grenzturm in Rhoden ging ging. Hier ist eine Stempelstelle für beide Begleithefte. Hier an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gab es zur Deutsch-deutschen Teilung kein durchkommen. Durch das ehemalige Sperrgebiet der DDR ging es nun über ein Kammweg nach Hornburg
Hier gab es nun Stempel für den Freizeitpass, an der Hornburg im Biedermeierhaus. Das Haus wurde um 1800 erbaut ist nun eine Außenstelle vom Heimatmuseum. Es ging nun über die Ilse, durch Hackelnberg zur Schwedenschanze in Isingerode. Seit der Ausgrabung 2006 auch Isiburg genannt, ist ein Ringwall der späten Bronzezeit. Weiter durch den Wald und dann zum Bahnhof Schladen. Später geht es zum Wanderkaiser Whisk(e)y nach Halberstadt.

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