

Die letzte Wanderung für das Huy-Fallstein Begleitheft
Ein tag frei genommen für die letzte Wanderung. Es ging natürlich wieder früh los mit Bus und Bahn, bis nach Dardesheim. Von hier zu den Wiesen und Felder zur ersten Station, dem Windpark Druiberg. Hier wird seit 1994 Windenergie erzeugt. Von 1965 bis 1990 befand sich hier eine sowjetische Radarstation. Es ging nun bei bestem Wanderwetter weiter nach Badersleben zur Mühle. Die Bockwindmühle von 1866 ist das Wahrzeichen des Ortes, ein Teil vom sogenannten Mühlendreieck. Dann ging es weiter am Öhlertsberg vorbei zur Heiketalwarte, einen mittelalterlichen Wachturm, teils nur noch Ruine. Die Warte wurde 1280 erstmals erwähnt ist knapp 14 m hoch. Um die Heiketalwarte ranken sich mehrere Sagen und Geschichten um den schwarzen Ritter, einen unterirdischen Geheimgang und einen Schatz.
Wieder zurück richtung Öhlertsberg ging es schon in Richtung Huy-Neinstedt. Hier ging es an der Quelle Piepenpal vorbei dieser Quellort wurde im 19 Jahrhundert ummauert. Weiter in den Wald ging es in ein Gebiet vom ehemaligen Bergbau. Einst gab es hier eine kleine Eisenbahnstrecke, für das Abgebauten Salz. Mein Ziel war hier die Blechbude Wilhelmshall, hier gab es nun den letzten Stempel für das Begleitheft. Die Blechbude war einst für das Werkzeug das Gleisbauer errichtet worden und diente als Unterstand für die Pausen. Die alten Schachtanlagen wurden nach und nach verschlossen und bis 1978 verfüllt, und die Bahnstrecke wurde 1974 demontiert. Es ging jetzt wieder zum Ort zurück und mit dem Bus nach Halberstadt und weiter nach Potsdam.
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