


Stempeljagd "In tausend Schritte um die Welt"
wieder einen freien tag nutzen, diesmal ging es über Magdeburg und Braunschweig nach Gittelde. Hier ging es nun vom Bahnhof zur Apotheke St. Barbara, leider keine Hefte mehr da. Also weiter zur Ergo Versicherung, hier gab es nun das Stempelheft zur Stempeljagd "In tausend Schritte um die Welt".
Dann ging es auch gleich los zum Alten Schulhof, als erstes Ziel im Heft. Hier in den umliegenden Gebäude sind die Anfänge der Gittelder Schule zu finden, die 1544 unter einfachster Bedingungen begonnen hat. Nun an der St. Mauritius Kirche vorbei über die Burgstraße zum Freizeitgelände vom Harzklub-Zweigverein Gittelde. Der Ursprung ist das Schwimmbad welchen 1933/34 erbaut wurde. Das Bad verfiel schnell, teilweise durch Erdfälle. Ein Sonderstempel der Harzer Wandernadel gab es auch. Es ging nun weiter die Burgstraße entlang bis zur Kreuzung mit der Bank an der Wäscheräke/Ildehäuser Weg. Von Hier aus ist der Iberg und Wintberg zu Sehen. Der Iberg mit seiner Bergbau Vergangenheit, am Winterberg befindet sich das Kalkwerk und ist der größte Steinbruch in Niedersachsen. Welcher 1938 mit einer dubiosen NS-Geschichte begann.
Nun ging weiter durch den Wald bei super Frühlingswetter. Es folgt das Eichkamps-Pavillon im Stauffenburger Forst, hier wird seit 1943 die "naturgemäße Waldwirtschaft" erfolgreich betrieben. Ein Mischwald mit rund 40 Baumarten wurde hier eingeführt. Jetzt weiter an der Eichenweg-Hütte vorbei über den Leifekenbergsweg zur Kiefholz-Köte am ehemaligen Wasserbassin. Hier befand sich einst die Wassergewinnungsanlage und versorgte den Ort viele Jahre mit Wasser. Jetzt ging es zum historischer Grenzstein, ein behauener Stein von 1838 welche die herzoglichen Landesgrenzen markiert. Etwas weiter bei der Bank am Entensumpf gibt es den nächsten Stempel. Hier gibt es verschiedene sagen, z.B. von einer versunkenen Kutsche im Entensumpf. Wieder am Grenzwein zurück ging es zur Bank am oberen Teil der "Kleinen Welt". Das Waldgebiet der Forstgenossenschaft, als Nachfolger der "Gittelder Braugilde". Es ging zur Bank am Steinbruch Hammensen, hier befand sich auch einst eine Hütte aus "geschmeidigem Eisen". Hier wurden Kriegsgeräte, Geräte für die Landwirtschaft und die Harzer Gruben hergestellt. Es ging nun zum Gittelder Schützenhaus, die Schützengesellschaft wurde "wahrscheinlich" 1492 gegründet. Das heutige Schützenhaus wurde 1999 neu eingeweiht. Es ging zum Panoramaweg wo sich die Bank am Hahnenberg/Ecke kleine Welt befindet. Im Mittelalter waren es "Die Herren von Gittelde" die als Grundherren rund 500 Jahre (1154 bis 1630) die Geschicke des Dorfes bestimmten. Etwas weiter ging es zum Thingplatz ein historischer Versammlungsort. Zum letzten Stempel ging es wieder in den Ort, zur Bank am Schülerteich. Der Teich wurde bereits in alten Zeiten als Feuerwehrteich angelegt und erstmals 1763 als solcher benannt. Jetzt ging es durch den Ort und wieder zum Bahnhof.
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