4. Wanderung "Durch alle Ortsteile von Potsdam"
Bei der Winteraktionen vom DVV können Wanderer eigene Strecken einreichen von min. 5 Km bis max. 20 Km für die Kilometerwertung und für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen. Dies ist für meine Teilnehmerkarte die 9 Wanderung.
Die Wanderung ging vom Hauptbahnhof aus los und hoch zum Brauhausberg, hier war der Start für die Templiner Vorstadt. Mit knapp 90 m schon einer der höchsten Berge in Potsdam, vom alten Landtag aus ging es zur Leipziger Straße. An der neuen Speicherstadt ging es zum Havelufer und über den historischen Uferweg zum Fährhaus Tornow. Es ging auf die Halbinsel Hermannswerder, eine Idee von Lenne´ die Halbinsel in die Potsdamer Parklandschaft zu integrieren wurde nicht umgesetzt. Es ging zuerst zur Inselspitze Küssel mit Blick über die Havel ging es nun zur Fähre. An einen Wasserturm vorbei zur Inselkirche. Clara Hoffbauer gründete eine Stiftung woraus die Kirche 1911 eingeweiht werden konnte. Es ging noch weiter auf der Halbinsel, an einem Hotel vorbei ging es dann über den Judengraben und ein kleines Tor. Es ging jetzt über die Templiner Straße, an einer Sportanlage und Wohnhäuser vorbei in einem Waldgebiet.
Hier begann nun der Ortsteil Teltower Vorstadt. Aus dem Jahr 1813 zieht sich ein Schutzwall um die Gebiete rund um den Brauhausberg. Es gab 14 provisorische Verteidigungsanlagen aus Sorge das Napoleon nach Berlin hier durch ziehen wollte. Weiter durch den Wald ging es zum Wissenschaftspark Albert Einstein. Einst mit der Station Nr. 4 der optischen Telegrafenlinie, welche von Berlin über Potsdam, Brandenburg, Magdeburg, Köln nach Koblenz ging. An Forschungsanlagen vorbei ging es zum Einsteinturm auf dem Telegrafenberg. Es ging jetzt zum Neuen Friedhof, mit seiner Einweihung 1866 ist es der zentrale Friedhof in Potsdam. Auch mehre Anlagen mit Kriegstoten beider Weltkriege gibt es hier. An einer Grabanlage mit Kriegsopfer der Bombenacht vom 14. April 1945 gab es heute am Volkstrauertag eine Gedenkstunde. Eine Kerze mit abgestellt ging es nun seitlich am Ausgang zur Brunnen Siedlung. Es ging bis zur Martin Luther Kapelle, dann auf die andere Seite der Heinrich Mann Allee. Über den Horstweg ging es bis zur Nuthe. Es ging hier bis zum Aradosee, dieser entstand ca. 1750 bei der Begradigung und Vertiefung der Nuthe. Den Namen hat er vom ehemals anliegenden Arado Werk, welcher in der Bombennacht am 14. April 1945 zerstört wurde. Es ging an der MAZ Pyramide vorbei beim ehemaligen Bahnwerk über die Friedrich Engels Straße zum Alten Friedhof. Dieser wurde 1796 eingerichtet und ist damit der älteste kommunale Friedhof der Stadt. Von hier aus wieder zum Hauptbahnhof wo mit 20 km meine Wanderung beendet war. Meine Tour auf Komoot.
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