18.11.2025 Potsdam nördliche Vorstädte

5. Wanderung "Durch alle Ortsteile von Potsdam"

Bei der Winteraktionen vom DVV können Wanderer eigene Strecken einreichen von min. 5 Km bis max. 20 Km für die Kilometerwertung und für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen. Dies ist für meine Teilnehmerkarte die 10 Wanderung.

Resturlaub aufbrauchen, also ab zur fünften Wanderung es ging in der Schiffbaugasse in die Berliner VorstadtZwischen Tiefer See, Heiliger See und der Havel ging es zu beginn mit Kunst und Kultur los. Neben dem Waschhaus befindet sich hier das Hans Otto Theater. An der Berliner Straße befindet sich die ehemalige Kaserne der Leibgarde Husaren. Neben dem Arbeitsgericht, ein Gymnasium dem Hauptzollamt gibt es hier sehr viele Villen. Den Weg nach Berlin sollte jeder kennen, über die Glienicker Brücke. Diese verbindet nicht nur Potsdam und Berlin sondern ist auch als geschichtsträchtiger Ort bekannt. An der Havel ging es erst einmal an der Kaiserlichen Matrosenstation "Kongsnaes" vorbei. Im ehemaligen Grenzgebiet ging es weiter über den Hasengraben mit der Schwanenbrücke. Es ging nun in den Neuen Garten dieser befindet sich nun die Nauener Vorstadt.

Hier gibt es unter anderem eine Pyramide (Eiskeller), ein Elefantenbaum, eine Muschelgrotte, das Marmorpalais, die Orangerie und das Schloss Cecilienhof. Weltgeschichtlich wurde es durch die Potsdamer Konferenz bekannt, welche vom Juli bis August 1945 stattgefunden hat. Es ging zu einem ehemaliger DDR Grenzkontrollturm am Jungfernsee. Vom Uferweg ging es nun an die "Rote Kasernen" welche jetzt zu Wohnungen umgebaut wurden vorbei. Weiter an Wohnhäuser und Kleingärten zum Belvedere Pfingstberg, was einst zum Schloß- und Parklandschaftskonzept Friedrich Wilhelm IV beitragen sollte. Es ging am Jüdischen Friedhof und der Alexander Newski Gedächtniskirche vorbei zur Russische Kolonie Alexandrowka, eine Siedlung mit 13 typisch russische Holzhäuser. Aus der Zeit im Kampf gegen Napoleon ist die kleine Siedlung seit 1999 ein Teil des UNESCO Weltkulturerbe.

Über die Pappelallee ging es in die Jägervorstadt, zum Ruinenberg. Aus der Zeit König Friedrich II. befindet sich mit 23 m Höhe, der Normannische Turm. Hier gibt es ein großen Wasserbehälter für die große Fontäne am Ehrenhof beim Schloß Sanssouci. Auch ein schöner Ausblick in den Park gibt es von hier. Es ging nun runter nochmal ein Blick hinauf und weiter zum Winzerberg. Errichtet 1763 mit der Erweiterung der Schloßanlage Sanssouci, gehört es seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe. Am Stadtgarten vorbei auf die Hegelallee wo es am Jägertor und Nauener Tor vorbei ging. Weiter zum Rathaus und zur Evangelisch Lutherischen Christuskirche. Es ging zu einem anderen Eingang vom Neuen Garten, hier befindet sich die Gotischen Bibliothek. Vom Aussichtspunkt über den Heiligen See ging es zur Behlertstraße und wieder zur Schiffbauergasse, hier war die Wanderung mit 17 km zu Ende. Meine Tour auf Komoot.

 

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