13. Wanderung "Durch alle Ortsteile von Potsdam
Bei der Winteraktionen vom DVV können Wanderer eigene Strecken einreichen von min. 5 Km bis max. 20 Km für die Kilometerwertung und für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen. Dies ist für meine Teilnehmerkarte die 18 Wanderung.
Es ging heute nah am Park Sanssouci zum Ortsteil Eiche. Erstmals 1193 urkundlich erwähnt und hat den Ursprung als Siedlung bei einer Eiche. Es ging beim Abzweig nach Eiche los, am Studentenwohnheim über die Kaiser Friedrich Straße und an einer ehemaligen Kaserne vorbei. Heute in Nutzung der Polizei des Landes Brandenburg. Weiter ging es zur friderizianische Dorfkirche von 1771 und durch den Ortszentrum bis fast zur Havelland-Kaserne. Vor der Bundeswehr Kaserne ging es in ein Wohngebiet, am Friedhof und am Langen Berg vorbei.
Es ging in das Waldgebiet Katharinenholz, was zum Ortsteil Bornim gehört, das ehemalige Dorf aus den 13. Jahrhundert. Über den kleinen Herzberg ging es zu den Düsteren Teichen, ein Flächennaturdenkmal. Die Teiche entstanden vor ca. 18.000 Jahren während der Weichsel-Kaltzeit, zu der Zeit war Brandenburg mit massiven Gletschern überzogen. Zwischen dem Großen Herzberg und den Pannenberg ging es zum Windmühlenberg. An den Sportplätzen, dem Kriegerdenkmal vorbei ging es zur Kirche. Ein neogotischer Saalbau mit einem 55 m hohen Turm, errichtet 1901 bis 1903. Es ging nun etwas in den Ort und ins Bornimer Feldflur, das ab 1844 von Hermann Sello in Anlehnung an den Verschönerungsplanungen von Peter Joseph Lenne´ angelegt wurde. Über den Raubfang ging es zum Karl-Foerster Haus, weiter durch den Buchenwald zum Schloß Lindstedt. Eine Anlage aus dem spätklassizistische Anlage wurde zwischen 1858 und 1861 unter König Friedrich IV. errichtet.
Weiter über die Amundsenstraße nach Bornstedt, das "Italienische" Dörfchen entstand in der Zeit von 1160 bis 1200. Laut Theodor Fontane "die Rückwand von Sanssouci". Es ging zur Teufelsgrabenbrücke, im Stil eines altrömischen Viadukt wurde sie 1844 fertig gestellt. Am Teufelsgraben entlang zum Friedhof mit Dorfkirche und zum Krongut am Bornstedter See. Der ehemalige Sitz der Kronprinzessin Victoria wurde in den 1990er zu einem Gut vollständig restauriert. Es ging durch den alten Ortskern in den von Lenne´ gestalteten Feldflur. Weiter in den Volkspark, dem ehemaligen BUGA Gelände. Zum Ende ging es zur Biosphäre welche 2001 zur BUGA mit erbaut wurde. Eine Tropenwelt welche auch ein Besuch wert ist. Es ging noch zum Campus und zur Straßenbahn, hier nach knapp 20 km die Wanderung beendet.
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