21.12.2025 Sacrow und Groß Glienicke

12. Wanderung "Durch alle Ortsteile von Potsdam"

Bei der Winteraktionen vom DVV können Wanderer eigene Strecken einreichen von min. 5 Km bis max. 20 Km für die Kilometerwertung und für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen. Dies ist für meine Teilnehmerkarte die 17 Wanderung.

Es ging mit dem Bus nach Sacrow, dem einstigen Rittergut, die schriftliche erst Erwähnung ist aus dem Jahr 1375. Ein Großteil besteht hier aus Waldfläche, auch als Königswald bezeichnet. Start war die Haltestelle Zedlitzberg, wo es auch lang ging. Weiter durch den Wald bis zum Lehnitzsee. Es folgt eine Wallanlage auch Römerschanze genannt, die älteste Wehranlage Europas. Welches auch Theodor Fontane bei seiner Wanderung durch die Mark Brandenburg beschreibt. „Dieses Erdwerk ist der Königswall, im Munde des Volks, wie all dergleichen primitive Festungswerke, die Römer-, Räuber- oder Schwedenschanze geheißen. Ausdrücke, die historisch gar keinen Anhalt geben. Die Bezeichnung Königswall ist übrigens kaum besser.“ Und weiter „Es ist wohl unzweifelhaft ein alter Camp, ein wendischer Lager- oder Verteidigungsplatz aus jenem Jahrhundert her, wo sich Christen- und Heiden hier bekämpften.“

Es ging am Ufer des Jungfernsees entlang, an einer Baum Gedenkanlage für die Einheit. Jetzt ging es am Sacrower Park entlang an einer Römischen Bank vorbei mit Blick zur Glienicker Brücke. Jetzt ging es zur Heilandskirche, erbaut zwischen 1842 und 1844 nach einer Idee uns Skizze von König Friedrich Wilhelm IV. Auch die Kirche gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zur Havel befindet sich eine Rundbank und ein Steinkreuz, nach ein Blick in die Kirche ging es weiter. Es ging an einer Gedenkanlage für Erna Kelm und Lothar Lehmann vorbei und zum Ehemaligen Grenzturm Meedehorn. Wieder in den Park Sacrow mit der von Peter Joseph Lenne´ um 1840 gestaltete Parkanlage. Es ging zum Schloß das 1773 vom schwedischen Generalleutnant Joh. Ludwig von Hordt erbaut wurde. Dann ging es weiter zum eher kleinen Ortskern, mit knapp 150 Einwohner. Nun geht es weiter durch den Wald, zwischen Havel und Sacrower See ging es nun in den Ortsteil Groß Glienicke

Erstmals 1267 urkundlich erwähnt, entstand es aus einem ehemaligen Rittergut und Bauerndorf. Einst ein eigenständiger Ort im Havelland, ist es seit 2003 ein Ortsteil von Potsdam. Entlang am Glienicker See, der von der Berlin-Brandenburgische Grenze durchzogen ist. Auf beide Seiten gibt es ein Badeseen, auf Berliner Seite ist es Kladow. Weiter an zur Feldsteinkirche mit dem Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche erzählt viel von den Ribbecks, es ging nun weiter am See entlang in den Gutspark. Hier befinden sich auch Reste der Berliner Mauer, als Gedenkanlage und eine alte Ruine. Es ging zum Ausgang am Potsdamer Tor und weiter über die Potsdamer Chaussee. Es ging noch weiter durch den Ort, nach knapp 20 Km ging es mit dem Bus wieder nach Hause. 

Meine Tour auf Komoot

 

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