8. Wanderung "Durch alle Ortsteile von Potsdam"
Bei der Winteraktionen vom DVV können Wanderer eigene Strecken einreichen von min. 5 Km bis max. 20 Km für die Kilometerwertung und für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen. Dies ist für meine Teilnehmerkarte die 13 Wanderung.
Heute ging es am Sacrow-Paretzer-Kanal los, über den Königsdamm zum Schlänitzsee. Der See wurde schon 1602 als Schleinitze erwähnt. Am Ostufer befindet sich nun also die Angler Kolonie Schnlänitzsee. Weiter an eine Badestelle vorbei ging es den Uferweg folgend bis Ausbau. Dann am Voßberg vorbei, war hier der Ort Grube.
Hier ging es erst einmal am Friedhof vorbei und in den Ort. An der Wublitz gelegen gehört Grube seit 1993 (wieder) zu Potsdam. Die erst Erwähnung ist unklar, entweder 1267 oder 1349, der Ortsname hat eine slawische Herkunft. Das größte Wohngebiet ist der Schmidtshof, die Dorfkirche wurde 1745/46 errichtet. Eine Brücke führt über die Wublitz nach Leest. Für mich ging es am Gruber See vorbei nach Nattwerder.
Gegründet wurde es 1685 von 14 Schweizer Familien aus dem Berner Land, diese kamen hier nach einer sechswöchigen Reise an. Zum 340 Jahrestag wurde im Juni ein Gedenkstein eingeweiht, der Findling wurde aus dem Kanton Bern gestiftet. Eine alte Dorfkirche von 1690 mit Friedhof gibt es im Ort. Es ging am Deich entlang einer weiteren Wublitzbrücke und bis zum Golmer Stichkanal. Somit ging es nun in den Ortsteil Golm.
Urkundlich zum ersten mal 1289 erwähnt und heute für sein Wissenschaftspark "Science Park" bekannt. Es ging am Zernsee entlang in den Schloßpark Golm. Hier wo einst auch Marlene Dietrich sich erholte, wurde jetzt zu ein Restaurant ausgebaut. Weiter am Ufer entlang, am Mäuseturm vorbei bis zu den Bahnhgleisen. Weiter durch das Moorgebiet Golmer Luch ging es zum Reiherberg, hier führt wohl der Ortsname her. Vom Berg gibt es ein schönen Ausblick, weiter zur Kaiser Friedrich Kirche vom 1886 und der alten Dorfkirche aus dem 15 Jahrhundert. Es ging zum Max Planck Campus und weiter zum Bahnhof. Auf der anderen Seite ging es zu einem Informationsturm und zur Universität. Dann war mit 19 km die Wanderung am Bahnhof beendet.
Kommentar hinzufügen
Kommentare