12.12.2025 Krampnitz, Neu Fahrland und Nedlitz

9. Wanderung "Durch alle Ortsteile von Potsdam"

Bei der Winteraktionen vom DVV können Wanderer eigene Strecken einreichen von min. 5 Km bis max. 20 Km für die Kilometerwertung und für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen. Dies ist für meine Teilnehmerkarte die 14 Wanderung.

Der Start war jetzt an der Bushaltestelle Rotkehlchenweg in Krampnitz. Erstmals 1680 erwähnt wurde mit einer Schäferei, das bekannteste ist hier die ehemalige Heeresreitschule, nach der Wende war hier die Rote Armee. Inmitten der Seenlandschaft entstehen viele Wohnungen, so entsteht ein neues Quartier auf der ehemaligen Kasernenanlage. In Krampnitz befindet sich ein Friedhof, Pferdestall sowie die Revierförsterei. Es ging auf der Hauptstraße um den Krampnitzsee und vorbei an der ehemaligen Heeresreitschule. Es ging durch die Baustelle für das neue Wohngebiet, und weiter nach Neu Fahrland, der Fünf Seen Ortsteil.

Neufahrland entstand 1861 als Kolonie. Es ging an Wohnhäuser vorbei und in das Waldgebiet Heineholz zum Hochbehälter Kirchberg, ein Trinkwasserspeicher. Fontane berichtet 1869 von seiner Wanderung: „Dies Wäldchen führt den Namen Heinenholzes und aus seiner Mitte hervor steigt der höchste Berg dieser Gegenden, der Kirchberg. Es verlohnt sich durchaus, ihn zu besteigen. Seine Höhe ist zweihundertundsiebzig Fuß. Das landschaftliche Bild, das sich von seiner Kuppe aus dem Auge darstellt, ist sehr schön...“ 

Ein ehemaliger Bunker aus DDR Zeiten wurde hier zugeschüttet und dient nun als Aussichtsplattform und zum Aussichtspunkt Fahrländer See. Jetzt durch die Wohnanlange Nauhainholz, am kleinen Stichkanal vorbei zur Mole. Einen Damm welche 1874 als Abgrenzung zum Fahrländer See zum Sacrow-Paretzer-Kanal entstand. Nach ein schönen See rundumblick ging es wieder durch das Wohngebiet und am Weißen See entlang. Es ging in den Park an der Heinrich Heine Klinik, zum Sinthorn am Lehnitzsee.

Über die Persiusbrücke zur Insel Neufahrland, vorbei an einem Gutshaus zum Durchstrich zwischen am Sacrow-Paretzer-Kanal. Am bekanntesten ist die Nedlitzer Fähre wo einst ein schlichter Kahn fuhr. Auch hier befand sich Theodor Fontane bei seiner Wanderung durch die Mark. "In Höhe von Nedlitz geben sich an einer Schmalung drei Seen ein Rendezvous... "

Seitlich der Robinsoninsel, den Weg weiter zur Brücke des Friedens. Jetzt ging es weiter durch Nedlitz. Erstmal 1323 erwähnt befindet sich der Ort zwischen dem Südufer vom Weißen See und dem Bornimer Feldflur. Es ging nun zum Ufer und weiter am Wasserwerk vorbei. Nun ging es am Bornstedt Feldflur entlang, dann durch ein Waldgebiet zur Brücke des Friedens. Weiter zur Straßenbahn am Campus, hier war dann die Wanderung nach 18 km beendet.

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