14.02.2026 Stendal und Tangermünde

2. Wanderung für den Altmärkischen Hansebund

Für die zwei Städte Wanderung ging es wieder früh los mit der Bahn. Start war dann der Bahnhof in der Hansestadt Stendal, mit der urkundlich ersten Erwähnung von 1022. Zugehörig zur Hanse seit 1359 und trägt seit 2010 wieder den Beinamen Hansestadt. Die Kreisstadt befindet sich westlich der Elbe in der südöstlichen Altmark. Es ging am Stadtsee und dem jüdischen Friedhof vorbei zum Krankenhaus. Weiter zum Nordwall und Stadtgraben und an der alten Stadtmauer in die Altstadt. Es ging zur St. Jacobi Kirche aus dem 14./15. Jahrhundert. Ein besonderes Kunstwerk ist die Kanzel aus Sandstein aus dem Jahre 1612 von Hans Hacke aus Werben in der Altmark. Die lebensgroße Tragefigur stellt Jakobus den Älteren der als Schutzpatron der Pilger mit dem Pilgerzeichen am Hut, der Muschel. Auch ein Pilgerstempel für den Jakobsweg Sachsen-Anhalt gibt es hier, dafür kam der Pfarrer extra hin. Über die Breitestraße ging es zum Marktplatz, an der Marienkirche, dem Rathaus aus dem 15. Jahrhundert im Renaissancestil vorbei zur Tourismus Information. Hier gab es den Stempel für den Altmärkischen Hansebund. Es ging zur Rolandfigur vor der Gotischen Gerichtslaube. Erschaffen 1525, als Zeichen für Rechte und Freiheiten der mittelalterlichen Stadt. Es ging weiter zur St. Anna Kirche am Mönchskirchhof, die Kirche des gleichnamigen Klosters. Über den Westwall ging es zum Dom St. Nikolaus, errichtet 1188. Interessant für Pilger ist hier das Jakobusfenster, das erste hinter dem Lettner rechts. Von hier aus ging es zum Tangermünder Tor aus dem 13. Jahrhundert. Von der ehemaligen Wehranlage ist noch der Hauptturm erhalten. An einer alten historischen Pferdegezogenen Straßenbahn vorbei über die Grabenstraße und weiter zum Bahnhof. Weiter zur nächsten Wanderrunde in die Hansestadt Tangermünde.

Die Kaiser- und Hansestadt liegt direkt an der Elbe wurde 1009 das erste mal urkundlich erwähnt. Tangermünde war als Mitglied der Hanse ein nutzbringendes Bindeglied zu dem seinerzeit mächtigen Städtebund. Vom Bahnhof aus ging es an einem Wasserturm vorbei zum Neustädter Tor, errichtet um 1300. Über die Lange Straße ging es zum Rathaus mit seiner Backsteingotik wurde es ab 1430 erbaut. Weiter zur Tourismus Information für den Stempel zum Hansebund. Es ging zum Grete-Minde-Denkmal als Erinnerung an den Stadtbrand von 1617. Als verdächtige wurde sie 1619 wegen Brandstiftung hingerichtet. Ihre Schuld wird von Historikern angezweifelt, auch Fontane verarbeitete das Schicksal in seinem Werk Grete Minde von 1879. Über die Kirchstraße ging es zur St. Stephans Kirche, hier gibt es einen Pilgerstempel für den Jakobsweg Sachsen-Anhalt. Neben der Scherer-Orgel befindet sich eine 600 Jahre alte Holzfigur des heiligen Jakobus. Es ging zum Elbtor und der alten Stadtmauer, an der Elbe entlang ging es zur Burganlage. Eine der frühesten Burgen der Mark Brandenburg bereits 925 zur Grenzüberwachung angelegt. Es ging zum Kapitelsturm, für 1,50 € kann man hier auf den Turm und hat eine schöne Aussicht über die Stadt. Nun ging es zur St. Elisabeth Kapelle oder auch Salzkirche genannt. Es ging am Grete Minde Haus, am Eulenturm vorbei zum Bahnhof. 

Für die Winteraktionen vom DVV kommen 18 km in die Kilometerwertung. Für die Teilnehmerkarte zum Internationalen Volkssportabzeichen ist das 35 Wanderung. Meine Tour auf Komoot.

Stendal - St. Jacobikirche Figur vom heiligen Jakobus

Stendal - Marktplatz und Rolandfigur

Tangermünde - Neustädter Tor

Tangermünde - Elbtor mit Blick zur St. Stephans Kirche

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.