Politisches Zentrum der Reformation
Torgau die einst Kursächsische Residenzstadt wurde von vielen bedeutende Entscheidungen getroffen. Luther verweilte insgesamt 60 mal in Torgau, 1521 predigte er zum ersten mal hier. Die Kreisstadt wurde 973 als Torgove zum ersten mal urkundlich Erwähnt. Meine Lutherwanderung ging nun am Bahnhof los über den Schwarzen Graben in einen Park. Ein Wegzeichen vom Lutherweg gibt es hier schon zu Sehen. Es ging zum Hafen und weiter an der Elbe entlang. Ein Infoschild "Auf Luthers Spuren" führte mich nun in die Stadt. An einer Elbbrücke vorbei zur Altagskirche und zum Marktplatz, eine Stempel für den Lutherweg in Sachsen gab es bei der Tourismus Information. Es ging jetzt zur Katharina-Luther-Stube, dem Sterbehaus und einzige Gedenkstätte der Gattin. Weiter durch die Altstadt zum Schloß Hartenfels, für den Stempel zum Luther Pass.
Die Schlosskapelle ist der erste protestantische Kirchenneubau. Luther selbst weihte die Schlosskapelle von Schloss Hartenfels ein. In Torgau entstanden in enger Abstimmung der Reformatoren mit dem Kurfürst Johann von Sachsen die Grundzüge der ersten protestantischen Visitationsanordnung und die Torgauer Artikel, die Bestandteil der Confessio Augustana wurden.
Besonders interessant ist auch das Evangelischen Jugendbildungsprojektes Wintergrüne sein. Hier gibt es neben den Stempeln zum Lutherweg einen Reformationsterminal, mit dessen Hilfe man die Reformation in Torgau und Umgebung virtuell erfahren kann. Etwas weiter ging es zum Martin Luther Haus und zur Stadtkirche St. Marien. Hier befindet sich eine Grabplatte an der Kirche von Katharina Luther. Es ging zur Kulturbastion am Stadtpark, einst eine Festungsanlage. Über den Martin Luther Ring ging es zum Lutherhaus. Über die Goethestraße ging es wieder durch den Park und zum Bahnhof.
Ein Eintrag kommt noch in das Startbuch Wandern vom Sächsischen Wander- und Bergsportverband e.V.
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